Sozialisierungsmaßnahme - STABIL

Jugendprojekt (U 25) seit 2004 und Erwachsenenprojekt (Ü 25) seit 2009 

STABIL                     
Sozialisierung durch                     
Training,                  
Arbeit,                 
Betreuung und              
Intensivierung der             
Leistungsbereitschaft

Projektziele

•    Persönlichkeitsentwicklung und –stabilisierung
•    Kompetenzentwicklung und Qualifizierung
•    Integration in Ausbildung, Arbeit, Weiterbildung und weiterer Eingliederungsmaßnahmen
•    Aufarbeitung von Bildungs- und Schulkenntnisdefiziten
•    Aufarbeitung von Verhaltensproblemen (z.B. soziale Anpassungsstörungen)
•    Die Teilnehmer werden nach Möglichkeit in Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse vermittelt

Zielgruppen:

Arbeitslose, sozial benachteiligte, ausgegrenzte Jugendliche U25 
und Erwachsene Ü25
•    ohne Berufs- und/oder Schulabschluss
•    Schul- und Ausbildungsverweigerer
•    mit Migrationshintergrund
•    mit Konfliktpotenzial
•    mit sonstigen Integrationshemmnissen

Organisatorische Rahmenbedingungen

Die Maßnahmedauer beläuft sich auf 12 Monate (in 4 Stufen aufgeteilt) + eine Übergangsstufe
1.    Eingangsstufe         (1 Monat)
2.    Grundstufe            (2 Monate)
3.    Förderstufe 1        (bis zu 9 Monaten)
4.    Förderstufe 2        (bis zu 9 Monaten)
5.    Übergangsstufe         (bis zu 9 Monaten) 
Die Arbeitszeit beträgt gestaffelt zwischen 30 und 40 Std. in der Woche.

Durchführung

A   Eingangsstufe:
Diese beinhaltet        
a) aufsuchende Sozialarbeit, wenn nötig bei jedem Teilnehmer
b) Profiling und Eignungsfeststellung für jeden Teilnehmer und
c) das Erstellen persönlicher Bewerbungsunterlagen.    

B  Grundstufe:
In dieser Stufe wird     
a) die soziale Stabilisierung sowie
b) die Gruppenfähigkeit und 
c) die Lern- und Arbeitsmotivation der Teilnehmer angestrebt, die
d) in verschiedenen Arbeitserprobungen gestestet 
und/oder gefestigt werden.

C  Förderstufe 1
Aufbauend auf die beiden ersten Stufen werden
a)  Arbeitssituationen in den verschiedenen Bereichen realistisch 
trainiert,
b)  schulische Defizite im Hinblick auf eine Lehre aufgearbeitet,
c)  mit dem Teilnehmer ein Eingliederungsplan erstellt,
d)    es erfolgt die berufliche Orientierung mit intensivem Bewerbertraining
e)    die Teilnehmer erhalten eine berufsorientierte Basisqualifizierung 

D  Förderstufe 2
In der Stufe F 2 erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit          
a)  Qualifizierungsbausteine als zertifizierbare Teilqualifikation oder
b)  IHK/HWK-Zertifikate zu erhalten.

E  Übergangstufe:
In der Übergangsstufe werden mit den Teilnehmern
a)    Ausbildungs- und Arbeitplätze gesucht
b)    weitere Eingliederungsmaßnahmen eingeleitet und
c)    bei Vermittlung eine kurzfristige bedarforientierte Nachbetreuung angestrebt.
d)    Persönlichkeitsentwicklung und –stabilisierung weitergefördert
e)    Integration in Ausbildung, Arbeit, Weiterbildung und/oder weiterer Eingliederungsmaßnahmen eingeleitet und vermittelt.

Der Verbleib der Teilnehmer in den einzelnen Stufen wird in Absprache mit dem/der zuständigen Vermittler/in individuell auf den einzelnen Förderplan angepasst. Die sozialpädagogische Betreuung hat die Aufgabe, Förderplan und Eingliederungsplan und die damit verbundenen Zielvereinbarungen mit den Teilnehmern in regelmäßigen Abständen fortzuschreiben und mit dem/der Vermittler/in regelmäßig zu kommunizieren. 

Zu Beginn soll die Abstimmung alle 4 Wochen stattfinden. Je nachdem, wie der Stabilisierungsprozess voranschreitet, können die Abstände zwischen den Abstimmungsgesprächen verlängert werden. 
Genauso wird die Dauer der Zuweisung so wie eine Verlängerung durch die Jobcenter einzelfallbezogen festgelegt. Bei der Suche von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sind die Vermittler/innen der Jobcenter regelmäßig mit einzubeziehen.

In folgenden Bereichen können die Teilnehmer sich erproben und eine Qualifizierung während der Maßnahme anstreben:
•    Metall
•    Holz
•    Elektro
•    Bau
•    Garten- und Landschaftsbau
•    Büro/ Einzelhandel
•    Hauswirtschaft
•    Gastronomie
•    Maler und Lackierer 
•    Produktionshelfer (in der Metallindustrie)

EU geförderte Maßnahme

in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft

Eine Zusammenarbeit findet mit folgenden Partnern statt:

•    Jobcenter Saarbrücken mit den zuständigen Jobcentern vor Ort 
•    Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport 
•    Praktikumsbetrieben 
•    Stadt Püttlingen
•    Gemeinde Quierschied
•    Gemeinde Schwalbach

Termine

02.12.18 - Weihnachtsbasar

ab 11 Uhr, Zur Bergehalde 10

Qualitätsmanagment

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